Warum war eine Tabelle auf dem Handy halb abgeschnitten?
Auf dem Handy war unsere Cookie-Tabelle halb abgeschnitten, weil sie mit sechshundertvierzig Pixeln breiter war als der nur dreihundertfünfundsiebzig Pixel schmale Bildschirm. Zwei Spalten, Laufzeit und Rechtsgrundlage, lagen außerhalb des Sichtfelds und waren nur durch seitliches Schieben zu erreichen. Der Rahmen fing den Überlauf zwar ab, gut lesbar war es trotzdem nicht. Was am großen Monitor gebaut wird, muss man am kleinsten Gerät noch einmal prüfen, sonst sieht der Kunde nur die Hälfte.
Warum führte der Anruf-Link ins Leere, obwohl die Nummer richtig dastand?
Der Anruf-Link führte ins Leere, weil nur die sichtbare Nummer stimmte, der im Link hinterlegte Wert aber fehlerhaft war. Im Impressum stand die Telefonnummer für das Auge sauber mit Vorwahl da, im tel-Verweis dahinter steckte sie in einer Form, die kein Telefon wählen kann. Beim bloßen Lesen fällt das niemandem auf, erst der Daumen auf dem Handy merkt es. Was man liest und was die Maschine wählt, sind zwei verschiedene Dinge, und am Telefon zählt nur das Zweite.
Was übersieht man, wenn man nur die offensichtlichen Kategorien baut?
Echte Kunden. Unsere Transporter tauchten in keinem Typ-Filter auf, man fand sie nur über die Marke, und damit waren sie für den Suchenden praktisch nicht vorhanden. Die Lücke sieht man erst, wenn jemand danebengreift. Deshalb baut man Kategorien nach dem echten Bestand, nicht nach dem Naheliegenden.
Was passiert mit einer Schnittstelle, die den Arbeitsplatz blockiert?
Sie wird umgangen. Ein Export in Loco-Soft blockierte den Arbeitsplatz, solange er lief, also überspringen die Kollegen ihn verständlicherweise oft. Unsere Pipeline liest deshalb aus dem Weg, der den Menschen nicht ausbremst. Gute Technik darf den Arbeitsfluss nicht stören, sonst schaltet ihn jemand ab.